Zahnarztpraxis
Dr.med.
Rüdiger Heimann

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Parodontolgie ---- Prophylaxe ---- Zahnersatz ----

Kinderzahnheilkunde

Kariesvorsorge beginnt schon während
der Schwangerschaft


Karies wird durch Bakterien übertragen.
Karies wird nicht vererbt, wie häufig angenommen. Es ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien
(Mutans Streptokokken) entsteht. Die Bakterien im Mund ernähren sich von Zucker und anderen
Nahrungsmitteln. Daraus produzieren sie aggressive Säuren, welche die Zähne angreifen.

Eltern infizieren das Kleinkind
Neugeborene kommen ohne Kariesbakterien auf die Welt. Wenn nun die Eltern aufgrund kariöser Zähne,
nachlässiger Mundhygiene oder häufigen Verzehrs zuckerhaltiger Nahrung starke Bakterienträger sind, so
wird das Baby infiziert, noch bevor es überhaupt einen Zahn bekommen hat. Die Bakterien werden von Mutter
und Vater auf das Kind übertragen (z. B. indem die Eltern Babynahrung kosten und mit demselben Löffel
das Kind füttern oder den Schnuller des Kindes ablecken).

So helfen Sie Ihrem Kind
Deshalb ist es wichtig, dass die werdende Mutter und alle anderen Familienmitglieder umfassende und
regelmäßige Mundhygiene-Maßnahmen bei sich durchführen und anhand spezieller Karies-Risiko-Tests
in der Zahnarztpraxis feststellen lassen, wie hoch ihr Kariesrisiko ist. Zeigt die Auswertung der Tests eine
hohe Anzahl von karies-verursachenden Bakterien, so gilt es die Bakterienmengen zu reduzieren. Wir
empfehlen Ihnen dafür eine individuelle, exakt auf Ihr persönliches Kariesrisiko abgestimmte Therapie. Dazu
kann gehören: die professionelle Zahnreinigung in der Praxis, die Versiegelung der Backenzahngrübchen,
das Lackieren der Zähne mit einem fluoridhaltigen Schutzlack und die individuelle Ernährungsberatung.
Unser Praxisteam informiert Sie gerne über wirkungsvolle Maßnahmen zur Kariesvorsorge.

Fissurenversiegelung der Zähne
- Langzeitschutz für die Kauflächen


Die Kauflächen der Backenzähne bestehen aus Höckern und tiefen Grübchen (Fissuren). In den
Grübchen entsteht häufig Karies, denn dort setzen sich Speisereste, Bakterien und Plaque (Zahnbelag)
besonders hartnäckig fest. Die Bakterien produzieren Säure, die den Zahnschmelz zerstört. Aus den tiefen Fissuren kann
auch der schützende Speichel die Säure nicht mehr wegspülen.

Kleine Maßnahme - große Wirkung
Die so genannte Fissurenversiegelung ist eine einfache, effektive und bewährte Maßnahme, um
Backenzähne vor einer Fissurenkaries zu schützen. Bei der Fissurenversiegelung werden die Kauflächen
der Backenzähne mit einem speziellen lichthärtenden Material versiegelt. Zunächst werden
die Zähne in der Praxis gründlich gereinigt. Der zu versiegelnde Fissurenbereich der Zähne wird
aufgeraut. Das Versiegelungsmaterial fließt in die tiefen Grübchen hinein und wird unter einem
speziellen Licht ausgehärtet. So werden die Grübchen abgedichtet und Bakterien können nicht
mehr in die Fissuren gelangen. Die Fissurenversiegelung kann bei Kindern und Erwachsenen durchgeführt werden.

Wissenschaftlich
nachgewiesene Schutzwirkung

Zahlreiche Studien belegen, dass die Fissurenversiegelung bei Kindern und Erwachsenen ein wirkungsvoller
Langzeitschutz für die Backenzähne ist. Das Versiegelungsmaterial bleibt über viele Jahre hinweg an den Zähnen haften und
schützt sie so vor Karies. Trotz der Versiegelung ist es wichtig, die Zähne gründlich zu putzen und
regelmäßig zur Kontroll-Untersuchung in die Zahnarztpraxis zu kommen.
Die Fissurenversiegelung ist eine von mehreren Maßnahmen aus unserem professionellen Prophylaxe-Programm.
Sie kommt bei Bedarf, je nach Höhe des persönlichen Kariesrisikos, zum Einsatz.