Zahnarztpraxis
Dr.med.
Rüdiger Heimann

HOME     NOTDIENST     LINKS     INFORMATIONEN     KONTAKT/ LAGEPLAN     PRAXISRUNDGANG     TEAM     UMFRAGE     STICHWORTSUCHE

---- Bleaching ---- Implantologie ---- Kinder- und Alterszahnheilkunde ---- Laserzahnheilkunde ---- natürliche Zahnästhetik ----
----
Parodontolgie ---- Prophylaxe ---- Zahnersatz ----

Parodontitis    Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 - Teil 5 - Teil 6 - Teil 7 - Teil 8 - Teil 9

 Untersuchung und Früherkennung
 von Parodontitis


Sorgfältige Untersuchungen sind entscheidend für den dauerhaften Erfolg einer Parodontitisbehandlung.
Bevor ein individueller Therapieplan erstellt  werden kann, gilt es zunächst die genaue Ursache zu bestimmen.
Zwar ist eine Parodontitis immer durch Bakterien verursacht, doch dieses Wissen allein reicht nicht aus,
denn es gibt eine Vielzahl verschiedener Bakterien und zusätzliche verstärkende Faktoren.
Die Behandlungsmaßnahmen hängen außerdem davon ab, wie weit die Parodontitis fortgeschritten ist.
Vor der  Behandlung steht also immer eine gründliche Diagnostik.
Hierfür kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht:

Zahnfleischkontrollen und Gewebeuntersuchungen
Erhöhte Druckempfindlichkeit, Rötungen und leichtes Bluten des Zahnfleischs sind bereits deutliche
Anzeichen einer Entzündung. Leider werden diese Warnsignale von vielen Patienten häufig unterschätzt.
Dabei ist eine unverzügliche Behandlung erforderlich, um größeren Schäden vorzubeugen.
Dies macht die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt so wichtig.


Röntgenaufnahmen
Röntgenaufnahmen geben hilfreiche Informationen, wie weit die Parodontitis fortgeschritten ist und ob
bereits der Kieferknochen in Mitleidenschaft gezogen ist. Manchmal sind die äußeren Symptome am
Zahnfleisch weniger auffällig, das Röntgenbild zeigt aber einen fortgeschrittenen Zerstörungsgrad.
Deshalb sind Röntgenaufnahmen in der Regel eine wichtige diagnostische Maßnahme.


Vermessung der Zahnfleischtaschen
Mit einer Sonde wird die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen. Zwischen Zahn und Zahnfleisch wird
an mehreren Stellen jedes Zahnes die Sonde vorsichtig eingeführt. Wir erhalten dadurch ein genaues
Bild über die Taschentiefe und die Blutungsneigung des Zahnfleischs. Außerdem lässt sich feststellen,
wie rau die Zahnoberfläche ist. All das gibt uns Auskunft über Schweregrad und Fortschritt der
Parodontitis.


Molekular-genetische Bakterienuntersuchung
Die parodontitisverursachenden Bakterien können durch eine Laboruntersuchung sehr genau analysiert
werden. Das Ergebnis erlaubt Rückschlüsse, die eine gezieltere Behandlung ermöglichen.
Meist kommt diese Untersuchungstechnik nur bei schwereren Parodontitiserkrankungen im
fortgeschrittenen Stadium zum Einsatz oder wenn erste Therapiemaßnahmen keine Wirkung zeigen.
Welche dieser Untersuchungen im Einzelfall sinnvoll sind und zur Anwendung kommen sollten,
gilt es individuell zu entscheiden.

Da eine Parodontitiserkrankung oft schmerzfrei verläuft und deshalb vom Patienten nicht sofort als gefährlich eingestuft wird,
sind die aufgeführten Untersuchungsverfahren für die Früherkennung besonders wichtig.
Doch die Voraussetzung, dass eine Früherkennung überhaupt möglich ist, sind regelmäßige Vorsorge- und Kontrolltermine in
der Praxis.